vertical garden house
varese
- Jahr
2009
- Bauherr
privat
- Größe
150 m² - 410 m³
- Status
realisiert
- Team
LCA
-
+ Beschreibung
Das Projekt verwandelt ein Wohnhaus vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Der Umbau macht das bestehende Dachgeschoss bewohnbar und ergänzt die Südfassade um eine Stahlkonstruktion. Ziel war es, den angenehmen Charakter eines Hauses (und nicht eines Mehrfamilienblocks) zu bewahren und zugleich Volumen und Höhe zu vergrößern. Die neue Form erinnert an Häuser, wie Kinder sie zeichnen – ohne Dachüberstand, mit großen Fenstern in einer einzigen, flächigen Fassade. Dazu läuft die Verkleidung aus Faserzementplatten von den Dachflächen über die Wände des Dachgeschosses bis zum Gurtgesims zwischen erstem und zweitem Obergeschoss. Das neue Volumen, das das alte „Pagodendach“ vollständig ersetzt, besteht aus vorgefertigten Holzrahmenelementen; diese Wahl entspricht nicht nur einem nachhaltigen Planungsansatz, sondern verhinderte auch eine Überlastung des bestehenden Mauerwerks. Ein weiteres Merkmal ist die Beziehung zwischen dem kleinen, schmalen Garten und dem Haus. Eine vorgehängte Struktur an der Südseite regelt die direkte Sonneneinstrahlung und holt das Grün ans Gebäude: Die neue „grüne“ Fassade hat eine bioklimatische Funktion und trägt Kletterpflanzen, die eine gleichmäßige Pflanzenhaut bilden. So wächst der Garten an der Fassade in die Höhe und verbindet Haus und Garten nahtlos. Schichtaufbau und Materialien folgen den Grundsätzen der Baubiologie: Holzrahmen, Holzfaserdämmung, Gipsfaserplatten innen und Faserzementplatten außen. Die große Aufmerksamkeit für Energieeinsparung und Wohnkomfort im neuen Holzhaus entspricht dem nachhaltigen Ansatz von LCA.
- projekte
-
- WOHNUNGSBAU
- WOHNHäUSER
- INNENARCHITEKTUR
- INDUSTRIEBAU
- MASTERPLAN
- ARBEITSWELTEN
- HOTELLERIE
- ÖFFENTLICHE BAUTEN
- DESIGN KUNST
vertical garden house
varese
- Jahr
2009
- Bauherr
privat
- Größe
150 m² - 410 m³
- Status
realisiert
- Team
LCA
-
+ Beschreibung
Das Projekt verwandelt ein Wohnhaus vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Der Umbau macht das bestehende Dachgeschoss bewohnbar und ergänzt die Südfassade um eine Stahlkonstruktion. Ziel war es, den angenehmen Charakter eines Hauses (und nicht eines Mehrfamilienblocks) zu bewahren und zugleich Volumen und Höhe zu vergrößern. Die neue Form erinnert an Häuser, wie Kinder sie zeichnen – ohne Dachüberstand, mit großen Fenstern in einer einzigen, flächigen Fassade. Dazu läuft die Verkleidung aus Faserzementplatten von den Dachflächen über die Wände des Dachgeschosses bis zum Gurtgesims zwischen erstem und zweitem Obergeschoss. Das neue Volumen, das das alte „Pagodendach“ vollständig ersetzt, besteht aus vorgefertigten Holzrahmenelementen; diese Wahl entspricht nicht nur einem nachhaltigen Planungsansatz, sondern verhinderte auch eine Überlastung des bestehenden Mauerwerks. Ein weiteres Merkmal ist die Beziehung zwischen dem kleinen, schmalen Garten und dem Haus. Eine vorgehängte Struktur an der Südseite regelt die direkte Sonneneinstrahlung und holt das Grün ans Gebäude: Die neue „grüne“ Fassade hat eine bioklimatische Funktion und trägt Kletterpflanzen, die eine gleichmäßige Pflanzenhaut bilden. So wächst der Garten an der Fassade in die Höhe und verbindet Haus und Garten nahtlos. Schichtaufbau und Materialien folgen den Grundsätzen der Baubiologie: Holzrahmen, Holzfaserdämmung, Gipsfaserplatten innen und Faserzementplatten außen. Die große Aufmerksamkeit für Energieeinsparung und Wohnkomfort im neuen Holzhaus entspricht dem nachhaltigen Ansatz von LCA.
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